Madagaskar beheimatet über 200.000 Pflanzen und Tiere, die nur dort zu finden sind und somit als ein „Biodiversitäts-Hotspot“ betrachtet wird. Die Zukunft der madagassischen Regenwälder hängt stark von den dort lebenden Gemeinschaften ab. Die Ausbeutung von Ressourcen, nicht nachhaltige landwirtschaftliche Praktiken und der Mangel an alternativen Lebensgrundlagen hat zum Verschwinden der Wälder beigetragen.

Tanana® Silk wird von Conservation through Poverty Alleviation (www.cpali.org) organisiert um SEPALI Madagascar zu unterstützen. CPALI/SEPALIM arbeitet eng mit den lokalen Bauern zusammen und identifizierte mehrere Arten einheimischer Seidenmotten, die wirtschaftlich ertragreich Seide produzieren. Die Bauern können nach zwei Jahren ihr Durchschnittseinkommen um 30 % steigern. Andere Familienmitglieder beteiligen sich an der Produktveredelung und steigern das Einkommen um 40-60%. Im Vordergrund stehen sowohl die Bewahrung des Lebensraums, die Armutsbekämpfung als auch das Erreichen von Umweltzielen, durch eine ausschließlich madagassische gemeinnützige Organisation, die lokal organisiert und verwaltet wird.

Warum sollten wir uns Sorgen um eine abgelegene Insel machen, die so weit von zu Hause entfernt ist?

Es gibt kein Land, das nicht vom Klimawandel betroffen ist, der von den Industrieländern angetrieben wird. Madagaskar hat im Durchschnitt mindestens drei große Umweltkatastrophen pro Jahr – Wirbelstürme, Dürren, Erdbeben, Überschwemmungen und Heuschreckeninvasionen.

Im Jahr 2008 führten tropische Wirbelstürme in Kombination mit Regen, Wind und Überschwemmungen zu Katastrophenschäden in Höhe von 333 Millionen US-Dollar, die sich auf die Produktivität der Arbeitnehmer, die Gesundheit, die Schulen, die Infrastruktur und die Lebensmittelversorgung auswirkten. Achtzig Prozent der Bevölkerung Madagaskars lebt von weniger als 1,90 US-Dollar pro Tag, und jedes zweite Kind unter fünf Jahren leidet an Entwicklungsstörungen aufgrund von Unterernährung. 

Die Industrieländer haben viele Umweltprobleme Madagaskars verursacht, die aus dem Versuch entstehen, ein Top-Down-Konzept zu implementieren. Die Madagassen wollen gesunde Ökosysteme erhalten, aber sie brauchen unsere Unterstützung, um hochwertige Märkte zu erreichen, nicht unsere Dominanz. CPALI / SEPALIM haben in Zusammenarbeit mit Subsistenzbauern und lokalen Gemeinschaften einen Bottom-up-Ansatz entwickelt, um einzigartige Textilien aus Kokonseide und Bast herzustellen, deren Erlöse in das Madagaskar-Programm reinvestiert werden.

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